Get Connected – vernetzt in die Zukunft

rrr

Nutzer des Gesundheitswesens können und wollen nicht länger auf vernetzte Pflegelösungen warten. Das aber bedeutet, dass Gesundheitsdienstleister jetzt aktiv werden müssen. Wir werfen einen Blick auf das Warum und Wie.

Mit dem neuen Jahrtausend begann auch der Trend zu einer allumfassenden Vernetzung. Soziale Medien, Remote-Workspace-Lösungen und Echtzeit-Banking-Apps vernetzen uns mit Freunden, dem Job und unseren Finanzen, während einfachere Kommunikation, Navigation und Reisemöglichkeiten die Welt zu unserer Auster werden ließen. So ist „Get Connected“ in der Tat zum Mantra unserer Zeit geworden.

Doch inmitten all dieser Innovationen und Beschleunigung müssen zumindest die meisten Menschen die Erfahrung machen, dass ihre Gesundheitsversorgung nicht annähernd auf die gleiche Weise vernetzt ist. Abläufe erscheinen zäh, es mangelt an Transparenz und Sicherheit und als Patient kann man nur sehr bedingt Kontrolle ausüben.

Connected Care erscheint vielen als das letzte Puzzleteil, das sich nun zusammenfügen muss, um uns zu einer wirklich digitalen, intelligenten Gesellschaft zu machen. Aber es gibt auch gute Gründe dafür, warum ausgerechnet der Pflegebereich das digitale Schlusslicht ist. In diesem Umfeld genutzte Technologien müssen ausgereift und absolut zuverlässig sein, da Patientensicherheit und Datenschutz ein Muss sind und keine Option. Schließlich kann es im Gesundheitswesen um Leben und Tod gehen – anders etwa als im vernetzten Einzelhandel.

Integrierte, vernetzte Pflege ermöglichen

In einem digitalen Gesundheitswesen müssen alle Instanzen miteinander vernetzt sein – Ärzte, Patienten, Kliniken, Apotheken, Pflegeheime, Mitarbeiter etc. Die Gründe dafür sind vielfältig (und könnten drei Blogs füllen …), lassen sich aber ganz einfach auf den Punkt bringen. Connected Care bietet denjenigen, die unsere Gesundheitsversorgung sicherstellen und die entsprechenden Dienstleistungen und Produkte bereitstellen, mehr Effizienz, Präzision und Schnelligkeit, während es den Nutzern des Gesundheitswesens eine bessere Patientenerfahrung beschert, mehr Sicherheit gewährleistet und ihre Lebensqualität steigert.

Und wenn in den Wirren einer globalen Pandemie, wie wir sie derzeit durchleben, Forschungslabors und Regierungen mithilfe einer besser vernetzten Versorgung auf Big Data aus dem Gesundheitswesen zugreifen könnten, wäre das ein Vorteil, den man nicht hoch genug einschätzen kann.

Ein Resultat von mehr Effizienz und Präzision sind Kosteneinsparungen. Und unabhängig davon, ob diese dem Gesundheitsdienstleister zugutekommen oder direkt an den Patienten durchgereicht werden (z. B. durch reduzierte Versicherungsbeiträge), ist es in jedem Fall zu begrüßen, wenn Verschwendung vermieden und Einsparungspotenziale transparent gemacht werden können.

Erfolgsfaktor Technologie

Hat man sich auf diesen Imperativ geeinigt (warum wir uns vernetzen sollten), stellt sich schnell die Frage nach dem Wie. Die IT-Teams der Einrichtungen sind hier zunehmend Hoffnungsträger und damit gefordert, vom OP bis zur Notaufnahme und von der Kleinstadtklinik bis zur Telemedizin innovative Lösungen zu implementieren. Gemeinsam mit ihren Technologiepartnern müssen sie die Versorgungslandschaft an Orten und auf Wegen vernetzen, die nie zuvor für möglich gehalten wurden – das aber bitte zu moderaten Kosten und bei größtmöglicher Datensicherheit.

Organisationen des Gesundheitswesens müssen in der Lage sein, ihre Ressourcen je nach operativem Bedarf schnell und ohne hohe Änderungskosten in beide Richtungen zu skalieren. Ziel ist es hier, ein breites Spektrum endlicher Ressourcen wie Personal und Technik schnell an wechselnde Prioritäten anpassen zu können.

Vor allem geht es darum, Plattformen und Tools nutzbar zu machen, mit deren Hilfe die IT-Teams den Mitarbeitern der Einrichtung ein besseres und kohärenteres digitales Erlebnis bieten können – sei es durch den ortsunabhängigen Zugriff auf Apps, die Implementierung rollenbasierter Zugriffsrechte oder die Freiheit, eigene mobile Geräte nutzen zu können.

Viele entscheiden sich für eine hybride, auf softwaredefinierten Rechenzentren basierende Lösung, die Cloud und lokal installierte Systeme integriert, um Patienten und Ärzten in einer sicheren Umgebung Datenzugriff zu ermöglichen. VMware hat unter anderem den Mitarbeitern von St. John’s Health dabei geholfen, wieder mehr Zeit mit den Patienten zu verbringen, statt mit der Pflegetechnologie ringen zu müssen.

Prävention in den Mittelpunkt stellen

In einer viel beachteten Rede im Februar 2020 betonte der britische Gesundheitsminister Matt Hancock die Notwendigkeit, sich auf das zu konzentrieren, was ich hier mit „Gesundheitspflege statt Krankenpflege“ umschreibe. Mit anderen Worten: Prävention ist stets besser als Therapie. So reicht Connected Care weit über den Aspekt der Patientenpflege hinaus. Bei dem Thema geht es vielmehr darum, vorausschauend unsere Gesundheit und unsere Lebensqualität zu erhalten.

Es ist unerlässlich, dass Technologieanbieter die Entwicklung des digitalen Gesundheitswesens unterstützen und durch disruptive Technologien, die Pflegekräfte und Patienten auf digitale Daten zugreifen lassen, den kulturellen Wandel vorantreiben. Das ist die Basis für eine Arzt-Patienten-Beziehung auf Augenhöhe und die Demokratisierung der Pflege.

Auch der Pflegeort verlagert sich, und zwar weg von fest definierten Einrichtungen wie Praxen und Kliniken dorthin, wo sich der Patient befindet. So lassen sich Diagnosen und Therapien über digitale Anbindungen realisieren, der Patient kann in seine Versorgung einbezogen werden und das medizinische Fachpersonal wird entlastet. Das ist der Schlüssel zu einer personalisierten, zugänglichen, kostengünstigen und präventiven Pflege.

Durch die Virtualisierung der Infrastruktur und den Einsatz digitaler Workspace-Lösungen können Krankenhäuser Herausforderungen meistern und ihre Technologien zukunftssicher machen. Auf der Basis können Kliniker und Mitarbeiter sicherer, einfacher und schneller hervorragende Patientenversorgung bieten, wo und wann immer diese benötigt wird. VMware arbeitet mit führenden Organisationen des Gesundheitswesens zusammen, um IT-Komplexität zu reduzieren und gleichzeitig die Bereitstellung vernetzter Echtzeit-Gesundheitslösungen zu gewährleisten und gleichzeitig die Kosten, die Qualität und die Bereitstellung der Patientenversorgung zu transformieren.

Mithilfe der richtigen Technologien lassen sich aber auch andere Verbesserungen und Innovationen realisieren. Welche? Sie könnten Mitarbeitern im Gesundheitswesen die Möglichkeit bieten, eine patientenorientiertere Atmosphäre zu schaffen. Das umfasst die Nutzung wegweisender Innovationen ebenso wie das Überdenken der grundlegenden Abläufe, zum Beispiel durch die Automatisierung bestimmter Prozesse und Systeme, die Implementierung einer papierlosen Patientenverwaltung oder die App-basierte Interaktion zwischen Patient und Arzt.

Zielvorgabe Patientenzentriertheit

Gesundheitsversorgung ist ein Grundrecht. Deshalb verdienen Patienten und Mitarbeiter nichts Geringeres als die beste Technologie.

Technologie hat die Macht, Patienten, Ärzte und unsere Gemeinschaft auf völlig neue Art zu verbinden und die Gesundheitsversorgung in unser tägliches Leben zu integrieren – von der vorgeburtlichen Betreuung bis zu unserem Lebensabend. Ziel ist es, ein Umdenken zu bewirken, damit patientenzentriertes Design in Arbeitsabläufe und Systeme integriert wird.

Betrachtet man all das, was gerade in der Welt passiert, muss der Bereich zudem die Zukunftssicherheit fest im Blick behalten. Einen Technologiepartner wie VMware an Bord zu holen, ist auch unter diesem Aspekt definitiv die richtige Entscheidung, ganz gleich, mit welchen Herausforderungen sich das Gesundheitswesen künftig konfrontiert sehen mag.

Würden wir uns über ein Gespräch freuen. Sie können us heir kontaktieren. 

Sprechen Sie uns an